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Handelt es sich um eine echte Person oder einen Deepfake?
Haben Sie sich schon einmal gefragt, Handelt es sich um eine echte Person oder einen Deepfake? Nun, stellen Sie sich vor, Sie bekommen— auf Holz klopfen— gecatfished. Abgesehen davon, dass es eine schreckliche Erfahrung ist, kann es auch zu emotionalem Stress und finanziellen Verlusten führen. Aber genau wie Charles Darwins Evolutionstheorie verändern sich Lebewesen im Laufe der Zeit allmählich und lernen, sich anzupassen. Wir haben uns nicht mehr Sorgen darüber gemacht, ob die Person, mit der ich spreche, auch die ist, für die sie sich ausgibt, sondern ob die Person, die ich auf dem Bildschirm sehe, tatsächlich ein lebendiger, atmender Mensch ist.
Es ist jedoch nicht gerade die Art von Entwicklung, die man sich vorstellen sollte: Künstliche Intelligenz (KI) wird nicht verschwinden und wird im modernen Technologiezeitalter weiterhin ihre Spuren hinterlassen. In den letzten Jahren wurde im Zusammenhang mit KI ein neuer Begriff geprägt, der zu einer Bedrohung für die Cybersicherheit geworden ist: Deepfakes.
Zwar hat die Technologie, die hinter Deepfakes steht, in den Bereichen Bildung und Unterhaltung große Fortschritte gebracht, doch ihr Missbrauch wirft auch moralische und rechtliche Herausforderungen auf.
Deepfake-Täuschung
Sein durch Deepfakes getäuscht ist ähnlich, aber nicht ganz dasselbe wie Catfishing. Beide basieren auf Betrug und Täuschung, funktionieren aber auf unterschiedliche Weise. Deepfakes sind viel fortschrittlicher, da diese Technologie neue Bilder oder Inhalte erstellt, anstatt sich auf bereits vorhandene zu verlassen, um online eine falsche Identität zu erstellen.
Was sind Deepfakes und wie gefährlich können sie sein? In diesem Artikel besprechen wir den Ursprung von Deepfakes, wie sie sich auf Ihren Alltag auswirken, wie rechtlich das Ganze ist und wie man sie erkennt.
Bedeutung und Herkunft
Deepfakes stammt aus den Wörtern „Deep Learning“ und „Fake“. Es handelt sich um eine Art synthetischer Medien, die KI verwenden, um realistische gefälschte Bilder, Videos und Audiodateien zu erstellen, um jemanden fälschlicherweise so darzustellen, als würde er etwas sagen oder tun, was die Person nicht gesagt oder getan hat. Der Begriff „Deepfake“ entstand 2017, als ein Reddit-Moderator mit demselben Benutzernamen begann, manipulierte pornografische Videos von Prominenten zu veröffentlichen. Obwohl der Begriff selbst Ende der 2010er Jahre populär wurde, gibt es den Akt der absichtlichen Fälschung, wie beispielsweise die Verwendung von Adobe Photoshop, schon seit Jahrzehnten und entwickelt sich ständig weiter.
Social Impact
Das Hauptproblem bei Deepfakes ist, wenn keine ausdrückliche Zustimmung der Person vorliegt, die falsch dargestellt wird. Deepfakes sind nicht nur sexueller Natur, sie können außerdem nicht nur einzelne Personen, sondern auch die Meinung der gesamten Öffentlichkeit manipulieren.
Es wurden Deepfakes für böswillige Zwecke eingesetzt, beispielsweise (jedoch nicht ausschließlich):
- Erpressung: Dazu gehört die Darstellung in kompromittierenden Videos, beispielsweise die Drohung, gegen Lösegeld nicht einvernehmliche Pornografie zu veröffentlichen
- Emotionale Manipulation: Bei Liebesbetrügereien kann eine erfundene Person online erstellt werden, bei der das Opfer glaubt, eine echte Verbindung zu einer Person aufzubauen, die nicht existiert.
- Finanzbetrug und Schwindel: Opfern kann vorgegaukelt werden, sie würden mit echten und vertrauenswürdigen Personen kommunizieren, was zu finanziellen Verlusten führen kann.
- Die Verbreitung von falsche Information: die in politischen Situationen oder in Notsituationen zu Misstrauen und Verwirrung führen können
Von der Politik bis zur Liebe – nichts ist, wie es scheint.
Gibt es Gesetze gegen Deepfakes?
Die Gesetzgebung zu Deepfakes entwickelt sich noch immer, da die Technologie einzigartige Herausforderungen für die Cybersicherheit mit sich bringt.
Derzeit ist die Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches (Deepfake sexuellen Materials) 2024 (Cth) ist vor kurzem am 3. September 2024 in Kraft getreten, um sexuell eindeutige Deepfakes zu bekämpfen. Das Gesetz führt die neue Straftat des Teilens nicht einvernehmlicher sexueller Bilder oder Videos unter Verwendung von Deepfake-Technologie ein und wird mit einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren oder 7 Jahren in schweren Fällen geahndet.
Die Datenschutzgesetz 1988 (Cth) und Cybercrime-Gesetz 2001 (Cth) kann auch auf Opfer von Deepfakes sowie auf verschiedene staatliche Gesetze zum Datenschutz und zur Verleumdung im Land angewendet werden.
Die oben genannten Gesetze sind zwar ein Anfang, es bedarf jedoch gesetzgeberischer Anstrengungen, um Einzelpersonen vor Deepfakes zu schützen.
Wie erkennt man Deepfakes?
Gemäß Cyber Daily AU25 Prozent der australischen Social-Media-Nutzer hatten Schwierigkeiten, KI-Inhalte im Internet zu erkennen, und nur XNUMX Prozent waren zuversichtlich, erkennen zu können, ob der Anruf eines echten Freundes oder Verwandten ein Fake-Anruf war.
Deepfakes werden immer realer und schwerer zu erkennen und für die Öffentlichkeit zugänglicher. Aber hier sind einige Anzeichen, auf die Sie achten sollten:
- Unschärfe, Pixelbildung, Störungen in bestimmten Teilen des Videos
- Hautverfärbungen und ungleichmäßige Schatten
- Änderungen in der Beleuchtung
- schlechte Lippensynchronisation oder inkonsistente Audioqualität
- die übermittelten Emotionen passen nicht zum Gesichtsausdruck
- zu wenig oder zu viel blinken
Vergleichen Sie Informationen immer miteinander und überprüfen Sie Ihre Quellen. Es gibt kein „zu sicher“ – vor allem, weil der Satz „Sehen heißt glauben“ heutzutage nicht mehr zutrifft.
Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder von einem Deepfake betroffen sind, wenden Sie sich an unser Ermittlerteam, das Ihnen bei Ihrer Anfrage helfen kann.
